Schrift: A A A

Was ist Selbsthilfe?

Selbsthilfe ist...

  • - ein Netzwerk gegenseitiger Hilfe
  • - die Möglichkeit zum persönlichen Erfahrungsaustausch
  • - aktive Problem- & Krankheitsbewältigung

Infotag der Selbsthilfegruppen in der CityGalerie am 21.09.2011

Gute Gründe für die Selbsthilfe in Gruppen...

 "Gemeinsam sind wir stärker!"

Rund 3,5 Millionen Menschen wirken bundesweit in ca. 70.000 - 100.000 Selbsthilfegruppen mit. Sie knüpfen mit Ihrem ehrenamtlichen Engagement ein Netz gegenseitiger Hilfe. In Peine sind aktuell über 55 Selbsthilfegruppen aktiv.

"Es ist ein gutes Gefühl, nicht allein zu sein!"

Sie haben bestimmt auch schon einmal die Erfahrung gemacht, dass sich gemeinsam mit anderen mehr erreichen lässt. Das wissen auch alle, die eine Selbsthilfegruppe aufgebaut oder sich einer bestehenden angeschlossen haben. Denn in Selbsthilfegruppen teilen Menschen ihre Probleme, finden Lösungen und bleiben nicht mehr allein.

Die Mitarbeit lohnt sich bei fast jedem Anliegen oder bei jeder schweren Lebenssituation: bei gesundheitlichen Problemen, bei andauernden seelischen oder sozialen Belastungen und in besonderen Lebensphasen.

"Selbsthilfe baut Brücken"

Selbsthilfegruppen bieten eine sinnvolle Ergänzung zur medizinischen und therapeutischen Behandlung. Sie bauen eine hilfreiche Brücke zwischen professionellen Helfern und einzelnen Patienten bzw. Klienten. Die Ergebnisse einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK (2010) weisen auf die wachsende Bedeutung der Selbsthilfe im Gesundheits- & Sozialbereich hin:

86% Ich finde den Erfahrungsaustausch von Betroffenen besonders wichtig.
84% Selbsthilfegruppen sind eine sinnvolle Ergänzung zur ärztlichen Behandlung.
56% Selbsthilfegruppen sind manchmal wichtiger als Ärzt/innen und Psycholog/innen.

Rund 86% der im Rahmen der Forsa-Umfrage interviewten Personen bewerten den Erfahrungsaustausch von Betroffenen untereinander als besonders wichtig. Fast genauso viele halten Selbsthilfegruppen für eine sinnvolle Ergänzung zur ärztlichen Behandlung. Mehr als die Hälfte der Befragten finden Selbsthilfegruppen manchmal sogar wichtiger als Ärzte/innen und Psychologen/innen.

(Text i.A.a. NAKOS, zusammenTun - Wege gemeinschaftlicher Selbsthilfe, Berlin/Wuppertal, 2011)